ist eine Vertrauensfrage
CFO, Finance Director, VP Finance: Wir besetzen die Finanzführung von US-Tochtergesellschaften – dauerhaft, interimistisch oder als Interim-to-Permanent-Lösung.
Wir melden uns persönlich und vertraulich zurück.
Die Finanzführung Ihrer US-Gesellschaft ist mehr als eine Fachfunktion. Sie ist die Stelle, an der die Zentrale erfährt, was in den USA wirklich passiert – oder eben nicht. Verfehlte Forecasts, intransparente Herstellkosten, Berichte, die Fragen offenlassen: Was wie ein Prozessproblem aussieht, ist fast immer ein Führungsproblem in der Finanzfunktion.
Am deutlichsten zeigt sich das bei der Kalkulation. Wenn Mannstunden- und Maschinenkosten seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurden, wird aus jedem Angebot eine Schätzung im Gewand einer Zahl – und niemand merkt es, bis die Marge still erodiert. Das lässt sich nicht am Schreibtisch lösen. Es braucht eine Finanzführung, die die Tabelle verlässt, in die Fertigung geht und gemeinsam mit dem Engineering ermittelt, was Dinge tatsächlich kosten.
Wer hier richtig besetzt, gewinnt beides: belastbare Zahlen vor Ort und Vertrauen auf Gesellschafterebene.
Ein starker US-Finanzkandidat ist nicht automatisch der richtige für eine Tochtergesellschaft mit internationaler Zentrale. Die Anforderungen unterscheiden sich in vier Punkten grundlegend:
1
Zwei Rechnungswelten.
US GAAP im Tagesgeschäft, Group-Reporting nach den Standards der Zentrale – die Führungskraft muss beide Welten beherrschen und übersetzen können.
2
Governance über Distanz.
Berichtswege, Forecast-Disziplin und Erwartungsmanagement gegenüber Gesellschaftern funktionieren über Zeitzonen und Kulturgrenzen hinweg nur mit nachgewiesener Erfahrung in genau dieser Konstellation.
3
Mittelstandsstrukturen statt Konzernapparat.
In einer US-Tochter mit 50 oder 150 Mitarbeitern führt die Finanzleitung selbst – Kostenrechnung, Abschluss, Audit, Team. Wer einen Stab braucht, scheitert.
4
Hands-on statt nur Reporting.
Echte Kostentransparenz entsteht nicht allein in Excel. Die richtige Finanzführung geht raus aus dem Büro, arbeitet direkt mit Engineering und Fertigung zusammen und ermittelt die tatsächlichen Produkt- und Projektkosten von Grund auf – statt auf Zahlen zu kalkulieren, die seit Jahren niemand mehr geprüft hat.
Wir prüfen jeden Kandidaten explizit gegen diese vier Dimensionen – nachweisbar aus der Berufsgeschichte, nicht aus dem Gespräch.
Dauerhafte Besetzung (Executive Search)
Der klassische Weg: ein vollständiger Retained-Search-Prozess mit nationaler Marktabdeckung und Direktansprache. Für CFO-, Finance-Director- und VP-Finance-Positionen, die langfristig tragen sollen.
Wenn die Vakanz jetzt besteht oder die Zahlen sofort belastbar werden müssen: Ein erfahrener Interim CFO oder Finance Director übernimmt kurzfristig die vollständige Verantwortung – Stabilisierung von Reporting, Forecasting und Abschluss, Führung des bestehenden Teams, Kommunikation zur Zentrale.
Interim-to-Permanent
Unser integriertes Modell: Der Interim stabilisiert – und seine operativen Erkenntnisse aus dem Tagesgeschäft definieren das Anforderungsprofil für die dauerhafte Besetzung, die wir parallel durchführen. Keine theoretische Stellenbeschreibung, sondern eine Rollenspezifikation auf Basis der Realität vor Ort. Übergabe ohne operative Unterbrechung.
Alle drei Wege aus einer Hand – als ein koordiniertes Mandat, nicht als zwei parallele Beauftragungen.
Chief Financial Officer · EVP/VP Finance · Finance Director · Director of Finance & Accounting · Head of Controlling · Head of Accounting & Controlling – in den USA meist als „Director” oder „VP” bezeichnet, in der Verantwortung einer kaufmännischen Leitung oder eines CFO vergleichbar.
Dutzende von besetzten Finanzpositionen für Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum – vom Batteriehersteller bis zum Maschinenbauer, von der Ostküste bis Kalifornien.
Nach einem gescheiterten Retained Search bei einer der größten internationalen Search-Gesellschaften fehlte der US-Organisation einer familiengeführten deutschen Industriegruppe eine belastbare Finance-Führung. TH Bender stellte innerhalb kurzer Zeit einen Interim Finance Director, stabilisierte Reporting und Jahresabschluss – und besetzte parallel die permanente Position. Der Interim wechselte anschließend an den zweiten US-Standort und implementierte dort die Prozesskostenrechnung von Tag eins.
Häufige Fragenzur Finanzbesetzung in den USA
Wie finde ich einen CFO oder Finance Director für meine US-Tochtergesellschaft?
Über systematische Direktansprache – nicht über Anzeigen. Finanzführungskräfte mit Erfahrung in internationalen Tochtergesellschaften sind ein enges Segment; die besten sind nicht aktiv auf Suche. Wir identifizieren sie gezielt, landesweit, und prüfen neben der fachlichen Tiefe explizit die Erfahrung mit internationalem Group-Reporting.
CFO, Finance Director oder VP Finance – welche Position braucht meine US-Tochter?
Das hängt von Größe und Reifegrad der Gesellschaft ab, nicht vom Titel. Entscheidend ist der Verantwortungszuschnitt: eigenständiger Abschluss, Kostenrechnung, Forecast-Verantwortung, Berichtslinie zur Zentrale. Wir helfen im Erstgespräch, den Zuschnitt zu definieren – oft ist die richtige Antwort eine andere als ursprünglich gedacht.
Was tun, wenn die Zahlen aus den USA nicht mehr belastbar sind?
Schnell handeln – aber nicht überstürzt dauerhaft besetzen. Ein Interim Finance Director ist oft innerhalb von zwei Wochen im Einsatz – je nach Verfügbarkeit auch schneller – und stellt belastbares Reporting her, das die Faktenbasis für eine dauerhafte Personalentscheidung ohne Zeitdruck schafft.
Interim CFO oder gleich dauerhaft besetzen?
Wenn Zeit und Vertrauen vorhanden sind: dauerhaft. Wenn die Vakanz akut ist oder die Ausgangslage unklar: Interim-to-Permanent – der Interim stabilisiert, und seine Erkenntnisse machen die permanente Suche präziser. In der Praxis ist das oft der schnellere Weg zur richtigen dauerhaften Besetzung.
Woran scheitern Finanzbesetzungen in US-Tochtergesellschaften am häufigsten?
Selten an der fachlichen Qualifikation. Meist an der Schnittstelle zur Zentrale: Group-Reporting-Disziplin, kulturelle Übersetzung, Erwartungsmanagement gegenüber Gesellschaftern. Deshalb prüfen wir genau diese Erfahrung – nachweisbar, nicht behauptet.
Unsere Angebote fühlen sich wie grobe Schätzungen an – kann eine Finanzbesetzung das lösen?
Oft ja – aber nur mit der richtigen Finanzführung. Viele Unternehmen kalkulieren mit Mannstunden- und Maschinenkosten, die seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurden – jedes Angebot wird so zur Schätzung im Gewand einer Zahl. Das zu beheben ist keine Reporting-Aufgabe. Es braucht jemanden, der die Berichte und Tabellen verlässt und gemeinsam mit Engineering und Fertigung die tatsächlichen Kosten neu ermittelt. Genau diese Hands-on-Fähigkeit prüfen wir gezielt – sie ist seltener als reine Finanzreporting-Erfahrung.
Hat TH Bender Erfahrung mit Finanzbesetzungen in den USA?
Ja – Dutzende von besetzten Positionen in Finance und Controlling für Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum: vom Chief Financial Officer über VP Finance bis zur Leitung Controlling, dauerhaft und interimistisch, quer durch die Industrie.
Beschreiben Sie kurz Ihre Situation – wir melden uns persönlich zurück.
Steht eine Finanzbesetzung in den USA an?
Ein vertrauliches Erstgespräch klärt, welcher Weg – dauerhaft, interimistisch oder kombiniert – Ihre Situation am besten trägt.
Wir melden uns persönlich und vertraulich zurück.