CFO North America nach Akquisition in den USA
Globales Unternehmensprofi
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Unternehmenstyp |
Internationale Planungs- und Beratungsgruppe für Bau und Immobilien |
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Rechtsform | Eigentümer |
Europäische Aktiengesellschaft (SE), partnergeführt, nicht börsennotiert |
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Hauptsitz |
Baden-Württemberg |
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Umsatz weltweit |
über 1,0 Mrd. Euro Konzernumsatz (2025) |
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Mitarbeiter |
über 6.500 weltweit |
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Projekte |
rund 6.900 Projekte pro Jahr |
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Standorte |
mehr als 80 Standorte international |
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Auszeichnungen
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seit 2021 durchgängig im renommierten internationalen ENR-Ranking der |
US-Organisation
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Markteintritt USA |
Akquisition eines etablierten US-Beratungsunternehmens vom Gründer |
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Akquiriertes Unternehmen |
Projekt- und Kostenmanagement-Beratung, gegründet 1994 in New York, |
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Mitarbeiter US |
rund 120 |
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Standort |
Downtown Manhattan, New York City |
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Strategische Zielsetzung |
Plattform für eine umfassende Expansion in Nord- und Südamerika |
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Führungssituation |
Aufbau einer konzernfähigen Finanzführung nach dem Eigentümerwechsel |
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Mandatslaufzeit |
Mandatierung 8. Januar 2026 – Vertragsunterschrift 23. Februar 2026 (46 Tage) |
Ausgangslage: Akquisition als Eintritt, Integration als Aufgabe
Die Gruppe hatte den Schritt in den US-Markt nicht organisch, sondern über eine Akquisition vollzogen: Ein profitables, gründergeführtes Beratungsunternehmen mit rund 120 Mitarbeitenden und Sitz in Manhattan wurde übernommen und sollte als Plattform für die Expansion in die Amerikas dienen. Mit der Übernahme entstand eine Führungslücke, die für den Erfolg der gesamten Investition entscheidend war: eine Finanzleitung, die das gewachsene, gründergeprägte US-Geschäft in die Strukturen eines Milliardenkonzerns einbindet – Konzernkonsolidierung, Reporting-Standards, Governance – ohne die unternehmerische Kultur zu beschädigen, die den Wert der Akquisition ausmachte.
Für die Gruppe ergaben sich damit mehrere Anforderungen zugleich:
- Aufbau einer konzernfähigen Finanzfunktion in der neu erworbenen US-Einheit
- Anbindung an Konsolidierung und Reporting des Mutterhauses
- Sicherung des Vertrauens des verkaufenden Gründers und der US-Führungsmannschaft
- Finanzielle Steuerungsgrundlage für die geplante Expansion in Nord- und Südamerika
Sechs Stimmen auf zwei Kontinenten
Die besondere Komplexität des Mandats lag in der Entscheidungsstruktur. Das Auswahlgremium umfasste
sechs Stimmen:
- den Group Chief Human Resources Officer der Gruppe
- den Group CFO
- den verantwortlichen M&A-Executive der Gruppe
- den CEO der US-Einheit – zugleich der Gründer, der sein Unternehmen verkauft hatte
- zwei US-Führungskräfte, deren Verbleib für die Integration erfolgskritisch war
Jede Besetzungsentscheidung musste Konzernanforderungen erfüllen und zugleich die Akzeptanz des amerikanischen Führungsteams sichern – ein klassisches Spannungsfeld der Post-Merger-Integration.
Suchprozess: Zwei Anforderungsprofile, eine Shortlist
TH Bender führte das Mandat mit zwei Senior-Beratern und dem Gründungspartner durch. Kernelemente des
Prozesses:
- Systematisches Market Mapping im Großraum New York mit Fokus auf Finanzführungskräfte mit Konzern- und Integrationserfahrung
- Diskrete Direktansprache auch nicht wechselbereiter Kandidaten
- Strukturierte Bewertung gegen beide Anforderungsprofile – das des Mutterhauses und das der gründergeprägten US-Organisation
- Moderation des sechsköpfigen Auswahlgremiums über zwei Kontinente hinweg
- Begleitung der Vertragsverhandlung als ausgleichende Instanz zwischen Unternehmen und Kandidatin bis zur Unterschrift
Die spätere Positionsinhaberin wurde aus einem der angesehensten deutschen Technologiekonzerne heraus angesprochen – eine Führungskraft, die für einen Wechsel zunächst nicht verfügbar schien.
Ergebnis: 46 Tage von Mandatierung bis Unterschrift
- Von der Mandatierung am 8. Januar bis zur Vertragsunterschrift am 23. Februar vergingen 46 Tage
- Die Position CFO North America wurde erfolgreich besetzt – mit einer Kandidatin aus einem Top-Adressen- Umfeld
- Die US-Plattform ist in Konzern-Reporting und -Konsolidierung eingebunden
- Beide erfolgskritischen US-Führungskräfte blieben an Bord
- Der Gründer übergab die Finanzverantwortung geordnet an die neue Struktur
- Die finanzielle Steuerungsgrundlage für die Expansion in die Amerikas steht
Häufige Fragen zur Führungsbesetzung nach einer US-Akquisition
Warum ist die Finanzführung nach einer US-Akquisition so erfolgskritisch?
Die Finanzfunktion ist die erste Verbindung zwischen akquiriertem Unternehmen und Konzern: Konsolidierung, Reporting-Standards und Forecasting entscheiden darüber, ob das Mutterhaus Transparenz erhält, ohne die operative Kultur zu überformen.
Was unterscheidet Executive Search nach einer Akquisition von einer regulären Besetzung?
Neben dem fachlichen Profil müssen Kandidaten in eine Post-Merger-Situation passen: Sie treffen auf einen verkaufenden Gründer, ein etabliertes Führungsteam und ein Mutterhaus mit eigenen Standards. Die Besetzung muss von allen Seiten getragen werden.
Wie geht TH Bender mit großen Auswahlgremien um?
Wir strukturieren den Prozess so, dass jede Stimme definierte Bewertungsdimensionen erhält, und moderieren die Entscheidungsfindung über Zeitzonen und Unternehmenskulturen hinweg – bis zu einer Entscheidung, die alle Beteiligten tragen.
Besetzt TH Bender auch Positionen unterhalb der Geschäftsführung?
Ja, sofern sie unternehmenskritisch sind – wie eine Finanzleitung, die eine neu erworbene Plattform in den
Konzern integriert. Maßstab ist die strategische Bedeutung der Rolle, nicht der Titel.
Steht nach einer Akquisition in den USA eine Schlüsselbesetzung an?
Ein vertraulicher Austausch kann helfen, Integrationsanforderungen, Rollenprofil und Suchvorgehen klar zu strukturieren.
Antwort innerhalb eines Werktags. Absolute Diskretion.
Alle Unternehmens- und Kandidatenangaben wurden aus Vertraulichkeitsgründen anonymisiert.
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