Interim CEO nach plötzlichem Führungswechsel

Stabilisierung einer US-Tochtergesellschaft in der Gebäudetechnik
Inhalt
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    MANDANTENKONTEXT

    Globales Unternehmensprofil

    Unternehmenstyp

    Führender europäischer Hersteller von Armaturen, Reglern und Systemen für die Gebäudetechnik

    Eigentümerstruktur

    Familienunternehmen, gegründet 1851

    Mitarbeiter

    rund 1.000 am Stammsitz

    Umsatz weltweit

    rund 200 Mio. Euro

    Märkte

    internationale Vertriebspräsenz mit eigenen Tochtergesellschaften

    US-Organisation

    Funktion

    Vertriebs- und Servicegesellschaft für den nordamerikanischen Markt

    Standort

    Nordosten der USA

    Umsatz US

    ca. 7 Mio. US-Dollar

    Führungssituation

    Unerwarteter Abgang des General Managers; Vertrauensverlust zwischen bisheriger Führung und Gesellschaftern

    Mandatsstruktur

    Interim CEO: drei Monate Vollzeit, anschließend ca. 20 Wochenstunden bis zur Übergabe

    Ausgangslage

    Ausgangslage: Führungsvakanz zur Unzeit

    Die US-Vertriebsgesellschaft stand nach dem unerwarteten Abgang ihres General Managers ohne Führung da – in einer Phase, in der die Gesellschaft ihre Finanzprognosen wiederholt verfehlt hatte und das Vertrauen zwischen US-Führung und Gesellschaftern im Stammhaus beschädigt war.

    Die Risiken für die Gesellschafter:

    • Verfehlte Forecasts und rückläufige Performance ohne klare Ursachenanalyse
    • Abwanderungsrisiko bei Schlüsselmitarbeitern im Vertrieb
    • Sinkende Moral in einer kleinen, vertriebsgetriebenen Organisation
    • Wachsende Distanz zwischen US-Gesellschaft und Stammhaus
    Das Mandat

    Das Mandat

    TH Bender besetzte kurzfristig einen Interim CEO mit ausgeprägter Management- und Finanzexpertise. Der Auftrag: die Organisation operativ stabilisieren, Schlüsselpersonal halten, belastbare Finanztransparenz herstellen – und die Gesellschaft so aufstellen, dass eine dauerhafte Führungslösung geordnet übernehmen kann.

    Verlauf

    Verlauf: Von der Vollzeit-Intervention zur Steuerung in Teilzeit

    Phase 1 – Stabilisierung (drei Monate, Vollzeit):

    • Sicherung des Tagesgeschäfts und der Lieferfähigkeit
    • Persönliche Bindung der kritischen Vertriebsmitarbeiter
    • Einführung belastbarer Budget- und Forecast-Prozesse sowie korrekter Rechnungslegung
    • Wiederaufbau der Kommunikations- und Vertrauensbasis zum Stammhaus

    Phase 2 – Steuerung (ca. 20 Wochenstunden):

    Nach der Stabilisierung reduzierte sich das Mandat auf eine Teilzeit-Steuerung: Führung der Organisation, Weiterentwicklung der Prozesse und Vorbereitung der Übergabe – bei entsprechend reduzierten Mandatskosten. Genau diese Flexibilität ist ein Kernvorteil des Interim-Modells: Die Führungskapazität folgt dem tatsächlichen Bedarf.

    Ergebnis

    Ergebnis: Geordnete Übergabe an die dauerhafte Führung

    • Operative Stabilität und Geschäftskontinuität während der gesamten Vakanz
    • Schlüsselmitarbeiter im Vertrieb gehalten, Vertrauen in der Organisation wiederhergestellt
    • Belastbares Budget und verlässlicher Forecast als Steuerungsgrundlage für die Gesellschafter
    • Die Stabilisierung schuf die Voraussetzung dafür, dass ein erfahrener Manager aus dem Stammhaus in die USA entsandt werden und die Geschäftsführung dauerhaft übernehmen konnte
    Das Mandat zeigt die Brückenfunktion des Interim Managements: nicht Ersatz für eine dauerhafte Lösung, sondern deren Voraussetzung.

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    Alle Unternehmens- und Kandidatenangaben wurden aus Vertraulichkeitsgründen anonymisiert.

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